Möglichkeiten und Grenzen des Three-Lines-of-Defense-Model – Es ist Zeit für einen Paradigmenwechsel.

8 Mar

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Möglichkeiten und Grenzen des Three-Lines-of-Defense-Model – Es ist Zeit für einen Paradigmenwechsel.

 

  • 3LOD-Modell ist das gegenwärtige Paradigma
  • „Man muß die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher.“ (Albert Einstein)
  • Defensive und Offensive
  • Silodenken vs. Zusammenarbeit (Aligned / Integrated Assurance)
  • Faktor Mensch (Turf Protection)

 

Das “Three-Lines-of-Defense” Modell ist das gegenwärtig vorherrschende Paradigma im Kontext von „Effective Risk Management and Control”. Insbesondere in Zeiten gekennzeichnet von rasanten, disruptiven Veränderungen, man spricht auch von VUCA (volatile, uncertain, complex, ambiguous), erscheint das Modell immer mehr als eine zu grobe Vereinfachung und weist in die Irre. Albert Einsteins Bonmot, „Man muss die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher“, trifft hier ins Schwarze. Das Modell hat lediglich die Defensive im Titel und zum Inhalt. Die Offensive kommt überhaupt nicht vor. Ein Designfehler. Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Meisterschaften, heißt es zurecht. Beides gehört zusammen. Risiko hat zwei Seiten. Im modernen Fußball sind Spieler offensiv, wenn die eigene Mannschaft den Ball hat, und defensiv, wenn der Gegner den Ball hat. Was bedeutet das für Organisationen? Das aktuelle Paradigma fördert Silodenken statt Zusammenarbeit und ignoriert den Faktor Mensch. Es ist Zeit für einen Paradigmenwechsel.

 

 

 

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